Seit dem Erdbeben von 1976 sind fünfzig Jahre vergangen, seit der Flutkatastrophe von 1966 sechzig: Katastrophen, die das Gebiet Friauls tief geprägt haben. Katastrophen, die ursprünglich Naturereignisse sind: Wir bezeichnen sie als Katastrophen, wenn sie den Menschen und seine Bauwerke gefährden. Überschwemmungen, Erdbeben, Lawinen und Erdrutsche werden auch aufgrund mangelnder Landbewirtschaftung zu Katastrophen.
Um zu erinnern, zu lernen und nachzudenken, präsentiert der Geopark die Ausstellung Wasser, Luft, Erde, Eis / Wenn das Naturereignis zur Katastrophe wird, die am Freitag, 27. Februar, um 18 Uhr im Palazzo Frisacco in Tolmezzo eröffnet wird.
Die Ausstellung erstreckt sich über zwei Etagen des Palazzo Frisacco und möchte mit Bildern, historischen Videos, Dokumenten und Erläuterungen, an denen eine Vielzahl von Experten mitgewirkt hat, die Öffentlichkeit für die Prävention von Katastrophen sensibilisieren, insbesondere in den Bergen Friauls, auch unter Berücksichtigung der drängenden Variablen, die sich aus der aktuellen Klimakrise ergeben.
Die Ausstellung ist bis zum 17. Mai während der Öffnungszeiten des Palazzo Frisacco (Details im beigefügten Plakat) kostenlos zugänglich. Im Anschluss an die Ausstellung finden zahlreiche Veranstaltungen in der Region statt, die sich mit spezifischen Themen befassen.
Die Initiative wurde im Rahmen des Projekts GeoRISK – Leben mit hydrogeologischen Instabilitäten und Seismizität fünfzig Jahre nach dem Erdbeben von 1976 – realisiert und mit Mitteln aus dem Programm Interreg Italien/Österreich 2021-27 CLLD finanziert.
